Geeignete Anforderungskriterien an Bewerber definieren

Critical Incidents Technique und Checklisten dienen einem zielführenden Vorstellungsgespräch

Die absolut richtigen Mitarbeiter für die jeweiligen Vakanzen im Unternehmen zu finden, stellt für viele Unternehmen eine gewaltige Herausforderung dar. Granulare Anforderungsprofile schaffen Abhilfe.

Das Anforderungsprofil stellt in der unternehmerischen Praxis den Maßstab dar, an welchem die Bewerber gemessen werden. Es spezifiziert, über welche Kompetenzen ein Kandidat verfügen muss, um die Aufgaben einer bestimmten Position zu erfüllen. In logischer Konsequenz bestimmt die Qualität des Anforderungsprofils die Qualität der Auswahlentscheidung.

In der Regel kann ein Anforderungsprofil in formal-sachliche, fachliche sowie persönliche Anforderungen untergliedert werden.
Als formal-sachliche Anforderungen zählen beispielsweise das Alter, der Wohnort, die Gehaltsvorstellungen oder auch das Geschlecht. Fachliche Anforderungen können wiederum in Fachkompetenz auf der einen und Methodenkompetenz auf der anderen Seite differenziert werden. Zu den persönlichen Anforderungen zählen die Sozialkompetenz mit Kommunikationsfähigkeit, Motivationskraft, Konflikt- und Kritikfähigkeit sowie die Persönlichkeitskompetenz mit Engagement, Moral und Integrität.

Eine Möglichkeit das Anforderungsprofil einer zu besetzenden Stelle zu ermitteln, bietet die „Critical Incidents Technique (CIT)“. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren zur Erfassung von erfolgskritischem Verhalten. Dies erfolgt in der Regel mittels Festlegung der Zielposition im ersten Schritt sowie der anschließenden Analyse der Tätigkeiten und Aufgaben. Ferner werden kritische Situationen bzw. Vorfälle und die personellen Einflussfaktoren für den Positionserfolg ermittelt. Im nächsten Schritt erfolgt die Festlegung von „erfolgreichen“ Verhaltensweisen zur Bewältigung „kritischer“ Vorfälle und Situationen. Danach werden die Verhaltensweisen zu Anforderungskriterien zusammengefasst und zugeordnet. Abschließend werden Anforderungskriterien definiert sowie gewichtet.

Darüber hinaus kann die Erstellung von diversen Checklisten einen zielführenden Effekt beim Vorstellungsgespräch liefern. Neben einer Liste mit den Arbeitsaufgaben der vakanten Stelle, sind Auflistungen mit sonstigen Anforderungen sowie Umfeldfaktoren des Arbeitsplatzes hilfreich. Zudem haben sich in der unternehmerischen Praxis sowohl eine Liste mit dem fachlichen als auch mit dem persönlichen Anforderungsprofil als effektiv erwiesen.

Neben der Critical Incidents Technique und Checklisten erhalten Unternehmen zudem umfassende Unterstützung beim kompletten Bewerbermanagement durch den Einsatz einer geeigneten Bewerbermanagement Software.
Der Bewerbermanager – die webbasierte, innovative Bewerbermanagement Software von BITE – unterstützt Unternehmen entlang der kompletten Prozesskette des Bewerbermanagements. Ausgehend von der granularen Erfassung und Verwaltung von vakanten Stellen sowie der daraus wiederum abgeleiteten Anfordergen, über die mühelose Erfassung und Publizierung von Stellenausschreibungen auf allen gängigen Jobbörsen, bis hin zu einer granularen Bewerberverwaltung inklusive den dazugehörigen digitalen Bewerberakten. Die vorab erstellten Checklisten für die Vorstellungsgespräche können zusätzlich zu den erfassten Notizen in den jeweiligen Bewerberakten hinterlegt werden. Durch Einsatz des integrierten CV Parsers können die Lebensläufe der Bewerber inklusive deren Werdegang detailliert und vor allem automatisiert im System eingelesen werden – wodurch der administrative Aufwand beim Bewerbermanagement signifikant reduziert wird.