Jeder Bereich führt seinen Teil. Niemand sieht das Ganze.
Pflichtnachweise entstehen an einer Hochschule überall: Unterweisungen bei den Beauftragten, Erklärungen im Dezernat, Einweisungen in den Instituten. Geführt werden sie in Excel-Listen, Ordnern, Umlaufmappen und Postfächern — jeder Bereich gewissenhaft für sich. Fragt der Landesrechnungshof, die Aufsicht oder die Unfallkasse nach, beginnt keine Prüfung, sondern eine Suche, die Tage kostet.
Gleichzeitig tippen neue Beschäftigte Stammdaten, die längst im Bewerbungsverfahren stehen, in dutzende Formulare. Bei hohem Personalwechsel wiederholt sich das jedes Jahr hundertfach. Das Problem ist kein einzelnes Formular, sondern ein unverbundener Lebenszyklus — und die Frage „Wie viele Nachweise sind gerade überfällig?" hat keine Adresse.
Excel-Liste je Bereich
eigenes Laufwerk, eigener Stand
Ordner mit Unterschriftenblättern
Papier, ohne Fassungsangabe
Umlaufmappen und Hängeregister
verteilt, unvollständig
Erinnerungen im Postfach
gehen mit der Person
STATTDESSEN
Eine Nachweisakte je Person, ein Register je Nachweisart
Fassung, Unterschrift, Zeitstempel — offline prüfbar
≈ 40
Formulare je Einstellung.
6.000 – 12.000
Nachweisvorgänge pro Jahr.
1.000 – 4.000
Stunden jährlich in Listen, Erinnerungen und Ablage gebunden.
Tage
kostet ein Prüffall heute — statt Minuten.
Referenzfall Hochschule mit 3.000 Beschäftigten, konservative Schätzung.
Belegen statt behaupten. Drei Versprechen — jedes nachprüfbar.
Einmal erfassen
Die Nachweisakte beginnt im Bewerbungsverfahren, nicht mit einer leeren Mappe am ersten Arbeitstag. Stammdaten aus dem BITE Bewerbermanager befüllen die Onboarding-Formulare, jede Übernahme trägt Quelle und Zeitpunkt. Beschäftigte ergänzen nur, was wirklich neu ist.
Das können Sie selbst prüfen Öffnen Sie ein vorbefülltes Feld — Herkunft und Zeitpunkt sind sichtbar.
Rechtzeitig handeln
Jede Nachweisart trägt ihre Regel — jährlich, zum Stichtag oder ausgelöst durch Eintritt, Tätigkeitswechsel und Austritt — und ihre Zielgruppe über Beschäftigtenmerkmale wie „Labortätigkeit“ oder „Dienstfahrzeug“. Das Register zeigt Bestand, Fälligkeit und Überfälligkeit je Fakultät, die Prognose die nächsten 90 Tage.
Das können Sie selbst prüfen Stellen Sie die Überfälligkeitsfrage — die Antwort ist eine Ansicht, keine Auswertung über Nacht.
Jederzeit belegen
Jede freigegebene Fassung ist eingefroren und prüfsummengesichert, jede Unterschrift an genau dieses Dokument gebunden, jede Kette von einem unabhängigen Vertrauensdienst mit Zeitstempel bezeugt. Fünf Jahre später prüft die Aufsicht die Bytes von damals — ohne BITE, ohne Datenbank, ohne Netz.
Das können Sie selbst prüfen Exportieren Sie ein Prüfpaket und öffnen Sie es offline mit dem Prüfwerkzeug.
Von der Laborunterweisung bis zur Dienstvereinbarung: die Nachweisschicht über alle Fachbereiche
BITE Evidence führt keine einzelne Fachdomäne, sondern das Register aller Pflichtnachweise eines Arbeitsverhältnisses — an Universitäten und Hochschulen typischerweise.

Labor, Werkstatt und Technik
Arbeitsschutz- und Brandschutzunterweisung, Biostoff- und Gefahrstoffschutzunterweisung, Laserschutzunterweisung, Strahlenschutz (§ 63 StrlSchV), elektrische Anlagen, Geräte- und Maschineneinweisungen, Fahrerlaubniskontrolle.
Eintritt und Verwaltung
Datenschutz- und Vertraulichkeitsverpflichtung, IT-Nutzungsordnung, Kenntnisnahme von Dienstvereinbarungen und Dienstanweisungen, gute wissenschaftliche Praxis, Empfangsbestätigungen.
Bestellungen und Funktionen
Ersthelfer, Brandschutzhelfer, Sicherheitsbeauftragte, Laser- und Strahlenschutzbeauftragte mit Fachkundeaktualisierung, Beauftragte für Biologische Sicherheit.
Klinikum, sofern vorhanden
Hygieneunterweisung, Masernschutznachweis, Schweigepflichtverpflichtung, Medizinprodukte-Einweisung als Frist- und Belegführung.
Orientierung, keine Rechtsberatung: Welche Nachweise, Turnusse und Fristen gelten, entscheidet Ihre Hochschule — BITE Evidence macht sie konfigurierbar. Inhalte kommen von Ihnen, Ihrer Unfallkasse oder einem Inhaltspartner; wir liefern Formulargerüste als unverbindliche Muster.



Eine Person. Eine Akte. Vom ersten Bewerbungsdatum bis zur nachweisbaren Löschung.
Bewerbung
Stammdaten entstehen im Bewerbermanager
Einstellung
Person und Akte werden angelegt
Onboarding
Erstnachweise und Erklärungen
Beschäftigung
Turnus und Wiedervorlage
Tätigkeitswechsel
neue Nachweisbedarfe nach Regel
Austritt
Abschlussnachweise
Nachlauf
Aufbewahrung und Löschung
Der Personalrat lehnt Überwachung ab — zu Recht. BITE Evidence ist deshalb anders gebaut.
BITE Evidence führt Erledigungsstände, keine Menschenbewertung — im Produkt verankert, nicht in einer Richtlinie.

Aggregiert, nie personenscharf
Auswertungen je Nachweisart und Organisationseinheit — nie als Leistungsbild einer Person.
Kleine Gruppen zusammengefasst
Keine Zahl fällt auf eine einzelne Person zurück — auch nicht in einer Arbeitsgruppe mit vier Beschäftigten.
Keine Punktzahlen, keine Ranglisten
Keine Vergleiche zwischen Instituten, keine Bearbeitungszeiten je Person.
Status statt Inhalt
Vorgesetzte sehen Frist und Stand, nie Antworten. Personenbezogene Auswertung ist standardmäßig aus; jede Freischaltung wird mit Begründung protokolliert.
Die Anlage zur Dienstvereinbarung liefern wir mit: technische Zusicherungen zitierfähig, Ausnahmen protokolliert, Formulierungsbausteine aus vergleichbaren Einführungen. Sie verhandeln mit Ihrem Personalrat über nachprüfbare Systemeigenschaften, nicht über Versprechen.
Im Prüffall legen Sie kein Systemprotokoll vor, sondern einen Beweis, den ein unabhängiger Dritter bezeugt hat.
Ein unterschriebenes Blatt ohne Fassungsbezug belegt nur, dass irgendetwas unterschrieben wurde. Vor Landesrechnungshof, Aufsicht oder Unfallkasse zählt, wer wann welches Dokument bestätigt hat— und dass daran nichts geändert wurde. BITE Evidence bindet jeden Nachweis dreifach; an den Vertrauensdienst geht nur ein Hash, kein Inhalt und kein Name.
- InhaltJede Fassung und jede Abgabe ist mit SHA-256 gehasht. Unverändert seit der Freigabe?
- PersonDie Unterschrift ist kryptografisch an genau dieses Dokument gebunden, ausgelegt auf die fortgeschrittene elektronische Signatur nach eIDAS. Hat diese Person genau dies bestätigt?
- System und ZeitJedes Ereignis hängt in einer lückenlosen Kette, deren Siegel ein unabhängiger Vertrauensdienst per RFC-3161-Zeitstempel bezeugt. Wurde etwas eingefügt, entfernt oder umdatiert?
| Prüfbericht · Einzelnachweis | offline geprüft | |
| 1 | InhaltPrüfsumme der Fassung und der Abgabe nachgerechnet | unverändert |
| 2 | PersonSignatur gegen Dokument-Hash und Registrierungsnachweis geprüft | bestätigt |
| 3 | ReihenfolgeKette Glied für Glied nachgerechnet | lückenlos |
| 4 | ZeitSiegel und Zeitstempel-Token gegen Zertifikat des Vertrauensdienstes | bezeugt |
| Beispieldarstellung. Fehlt ein Zeitstempel-Token, weist der Bericht die Zeit als „nur systemseitig bestätigt“ aus — angezeigt, nicht verschwiegen. Prüfung ohne BITE, ohne Datenbank, ohne Netz. | ||

Dieselbe Akte, sechs Antworten auf die Frage „Was habe ich davon?“
| Rolle | Aufgabe | Mit BITE Evidence | |
|---|---|---|---|
| Kanzler:in | Verantwortet die Rechtssicherheit, sieht aber keinen Gesamtstand. | Ein Register statt dreißig Ablagen; im Prüffall ein unabhängig bezeugter Beweis. | |
| Personaldezernat | Beantwortet die Überfälligkeitsfrage mit Rundmails und Tagen Aufwand. | In Sekunden, mit 90-Tage-Prognose; der Einzelnachweis in Minuten vorlagefähig. | |
| Beauftragte und Stabsstelle Arbeitssicherheit | Führen Nachweise auf Papier und in Excel, stellen sie im Prüffall bereit. | Zuweisung nach Merkmal, automatische Wiedervorlage, Beleg mit Fassungsbezug — Ablage und Erinnerungsrunden entfallen. | |
| Institutsleitungen | Bekommen Listen per Mail und sollen Erledigung nachhalten. | Sehen Status und Fristen ihres Bereichs — und nur das. | |
| Beschäftigte | Tippen dieselben Daten in jedes Formular, unterschreiben auf Papier. | Eine Stammdateneingabe, Formulare in ihrer Sprache, Unterschrift am Gerät. | |
| Personalrat und Datenschutz | Müssen Systemen vertrauen, die Auswertung „abzuschalten versprechen". | Grenzen im Produkt verankert, jede Ausnahme dokumentiert. | |
Kein Großprojekt. Ein Pilot, dann Wellen.

Pilot
Eine Nachweisart, die heute wehtut — bewährt: die jährliche Unterweisung eines Fachbereichs —, ein Institut, echte Personen, echter Durchlauf mit Erinnerung, Eskalation und erstem Prüfpaket. Personalrat und Datenschutz sind von Beginn an eingeladen.
Rollout
Der Nachweisarten-Katalog entsteht aus Ihrer Bestandsaufnahme; Merkmale und Startbestände werden übernommen, weitere Fakultäten folgen.
Dauerbetrieb
Das Register führt, die Wiedervorlage läuft, die Prognose plant.
BITE Evidence passt zu Ihrer Hochschule, wenn …
Sie den BITE Bewerbermanager einsetzen.
Ihre Hochschule 1.000 bis 5.000 Beschäftigte hat — mit Laboren, Werkstätten, Technik oder Klinik neben der Verwaltung.
Unterweisungen heute auf Papier, in Excel oder in Outlook-Erinnerungen laufen.
Landesrechnungshof, Aufsicht oder Unfallkasse regelmäßig Nachweise abfragen.

Bereit für BITE Evidence?
Dann kontaktieren Sie uns am besten noch heute und lernen Sie BITE Evidence kennen.
- Telefon+49 (0) 731 / 14 11 50 - 0
- E-Mailinfo@b-ite.de
